{"id":176510,"date":"2024-10-02T09:40:33","date_gmt":"2024-10-02T07:40:33","guid":{"rendered":"https:\/\/pizbube.ch\/?post_type=product&#038;p=176510"},"modified":"2024-10-02T10:13:45","modified_gmt":"2024-10-02T08:13:45","slug":"mein-toedi-ein-lesebuch","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/pizbube.ch\/en\/shop\/mein-toedi-ein-lesebuch\/","title":{"rendered":"Mein T\u00f6di &#8211; Ein Lesebuch"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"value\">Die Erstbesteigung des T\u00f6di j\u00e4hrt sich 2024 zum 200. Mal. Wir nehmen dieses Jubil\u00e4um zum Anlass, den Berg und mit ihm die Menschen zu feiern, die ihn bestiegen haben und besteigen, erinnern, betrachten. Und zwar wohlwissend, dass der T\u00f6di vor 200 Jahren nicht der T\u00f6di von heute ist. Von wem, von wo aus, auf welcher Grundlage und mit welchem Ende wird er in unseren Tagen gesehen? <\/span><\/p>\n<p><span class=\"value\">Der Alpinismus und die Vorstellung von den Alpen haben sich \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4ndert. Einst galt die Bergwelt als Trutzburg und R\u00fcckzugsort vor der Welt &#8211; so noch im \u00abR\u00e9duitgedanken\u00bb im Zweiten Weltkrieg -; sp\u00e4ter war es en vogue, Bergg\u00e4nger oder Tourenskil\u00e4ufer zu sein. Die Bergliteratur spiegelt solche Entwicklungen wider: Fand in den Bergtexten des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts ein Wechsel von der kollektiven Besinnung auf die Berge hin zu einer subjektiven, pers\u00f6nlichen Betrachtungsweise der Alpen statt, herrschen heute zus\u00e4tzlich Themen wie Geschlecht, Diversit\u00e4t, Umwelt, Raum und Materialit\u00e4t vor. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"value\">Die Anthologie \u00abMein T\u00f6di\u00bb tr\u00e4gt dieser Entwicklung in sch\u00f6nster Weise Rechnung: Sie spannt einen Bogen von den klassischen T\u00f6di-Texten eines Max Frisch oder Meinrad Inglin \u00fcber bereits ver\u00f6ffentliche Schriften von Leo Tuor, Tim Krohn, Franz Hohler u. a. m. bis hin zu aktuellen literarischen Originalbeitr\u00e4gen, u. a. von Seraina Kobler, Peter Weber, Renata Burckhard und Emil Zopfi. Ein abschliessender Teil grundiert den literarischen Kontext aus erkl\u00e4render Sicht. <\/span><\/p>\n<p>Er habe, so Monioudis, bei der Arbeit am Buch den T\u00f6di f\u00fcr sich neu entdeckt und wolle nicht einfach 1000-fach gelesene Texte pr\u00e4sentieren. Vielmehr habe er sich gefragt: \u00abWas l\u00e4sst sich heute \u00fcber den T\u00f6di schreiben, das f\u00fcr die Zukunft Bestand hat?\u00bb Tats\u00e4chlich wird die Sammlung mit Emil Zopfis erz\u00e4hlerisch bearbeitetem \u00abSpeckschwartentext\u00bb eingef\u00fchrt, sowie mit Franz Hohlers T\u00f6di-Text \u00abIn die \u00d6de\u00bb. Dazwischen aber \u2013 weitgehend unbekannt \u2013 schreibt die im Sernftal geborene Vreni Stauffacher eine Erz\u00e4hlung \u00fcber das soziale Leben dort, im 19. Jahrhundert. Und darauf n\u00e4hert sich \u2013 sozusagen von gegen\u00fcber \u2013 Leo Tuor in \u00abCavrein\u00bb dem Piz Russein, in einer Welt, die von Stein- und Ziegenb\u00f6cken bev\u00f6lkert ist. Insgesamt sind es dreissig literarische Texte, die sich dem T\u00f6di n\u00e4hern, wobei Karl Kraus mit \u00abThierfehd ist hier, das sagt dem Menschsein ab, dass er es werde\u00bb wohl die klassische Zeile schlechthin pr\u00e4gte, und \u00adRoland Heer sich in \u00abbergfahrt. ein dramatisches Gedicht\u00bb auf den Glarner Klassiker schlechthin, n\u00e4mlich Ludwig Hohl referiert, aus dessen \u00abBergfahrt\u00bb die Sammlung \u00abAuf dem Grat\u00bb aufnimmt.<\/p>\n<p><span class=\"value\">Als Herausgeber des Lesebuchs zeichnet der Glarner Autor Perikles Monioudis verantwortlich, ein ausgezeichneter Kenner der hiesigen Bergwelt ebenso wie der Schweizer Literatur.<\/span><\/p>\n<p>1. Auflage 2024;<br \/>\n300 Seiten, <span class=\"value\">Breite 145 mm, H\u00f6he 224 mm, Dicke 37 mm<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erstbesteigung des T\u00f6di j\u00e4hrt sich 2024 zum 200. Mal. 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