Die Edelweißgilde Kitzbühel zwischen Ständestaat, Hakenkreuz und Gipfelkreuz.
Gründung, Niedergang, Neubeginn: Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte der Edelweißgilde Kitzbühel von den Anfängen im Jahr 1925 über den Austrofaschismus bis zur Nachkriegszeit. Es sind Jahrzehnte, in denen die alpine Gesellschaft und ihre Mitglieder von Verfolgung, Machtkämpfen und zerbrochenen Freundschaften geprägt ist, aber auch von Zusammenhalt und Versöhnung.
Die auf authentischen Aufzeichnungen beruhende Erzählung eröffnet neue Perspektiven auf legendäre Kaisertouren wie auf die politische Gesinnung der Gildenbrüder; verknüpft alpingeschichtliche Pionierleistungen mit Zeitgeschichte. Sie hält das Vermächtnis einer alpinen Gemeinschaft lebendig, die bis heute den Wilden Kaiser und das gesellschaftliche Leben in Kitzbühel prägt.
Die Autoren erzählen diese vielschichtige Geschichte auf Grundlage authentischer Quellen und Aufzeichnungen sehr lebendig und detailreich. Immer wieder blitzen Namen und bekannte Touren und aus dem Kaiser auf – allerdings in einem Kontext, der den Blick darauf verändert. Der Wilde Kaiser erscheint nicht nur als Spielwiese großer Kletterleistungen, sondern als Bühne gesellschaftlicher Entwicklungen.
Trotz des vermeintlich spröden Themas: Das Buch ist kein trockenes Geschichtswerk, sondern eine gut lesbare, stellenweise fast erzählerische Darstellung. Die zahlreichen Abbildungen unterstützen diesen Eindruck und machen die Epoche noch greifbarer.
Hardcover
144 Seiten; 13 farb. und 47 sw. Abb.; 22.5 cm x 15 cm
1. Auflage 2026









