Der Südschwarzwald ist ein Mittelgebirge der Kontraste: Wenn im Rheintal schon die Hecken sprießen und die Osterglocken blühen, lassen sich nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt auf den Schwarzwaldbergen noch Schwünge in den Schnee zaubern. Was lange Zeit kaum bekannt war: Zwischen der Breisgaumetropole Freiburg und dem Bodensee verbergen sich jede Menge exzellente und äußerst vielfältige Klettermöglichkeiten in herrlich festem Urgestein – griffiger Gneis und körniger Granit in abwechslungsreicher Auswahl. Raspelraue Platten am Teufelsfels, strukturierter Gneis am Gfäll, abschüssige Leisten im Schlüchttal. Das Albtal ist fast schon schweiz-plaisir-mäßig eingerichtet und vom Kandelfels gleitet der Blick übers Rheintal bis hinüber zu den französischen Vogesen. Auf der anderen „Seite“, bereits in Sichtweite des Bodensees, fand in der aktuellen Auflage das pittoreske Hegau Einzug in den Kletterführer. Dort lockt der Mägdeberg. Ein gar nicht mal so kleiner, sehr feiner Spot mit höchst abwechslungsreichen Routen überwiegend im UIAA-Niveau 4 bis 7. Kommt und überzeugt euch selbst, das Dreiländereck ist vielleicht das verkannteste Klettergebiet Deutschlands.
4. Auflage 2026, 336 Seiten












